Treppen im privaten Wohnbereich

Treppengeländer geschmiedetDa ich vor kurzem damit begonnen habe einen Blog zu führen, möchte ich heute etwas näher auf Treppen im privaten Wohnbereich eingehen. Für alle Arten von Treppen gilt es bereits in der Planungsphase für Ihr neues Eigenheim einige grundlegende Punkte zu entscheiden:

Welche Treppenform? – Die alles entscheidenden Frage

Verfügen Sie über ein separates Treppenhaus oder wird die Treppe in den Wohnbereich, z.B. im Esszimmer integriert?
Bedenken Sie, dass Sie sich mit Ihrer Entscheidung ein für alle Mal an die gewählte Treppenform binden. Ein Möbel lässt sich schnell einmal austauschen. Eine Treppe bleibt im Haus, wahrscheinlich für immer. Umso wichtiger ist dadurch eine gute Gestaltung und funktionelle Ausführung. Zudem sollten Sie auch die Laufwege im Haus beachten, um eine harmonische Gehlinie zu erhalten.

Bereits in diesem Stadium der Planung legen Sie daher die grundlegende Form der Treppe fest:

Geradläufige Treppen
Podesttreppen
Halbgewendelte Treppen
Viertelgewendelte Treppen
Wendeltreppen
Spindeltreppen
Freitragende Treppen

Die Treppenform die zu Ihnen passt, wird Ihr Wohlbefinden steigern, wenn Sie die Treppe rauf und runter laufen. Überlegen Sie gut: Gibt es Treppenformen die Sie lieber meiden und andere, die Sie bevorzugt gehen? Lassen Sie sich Zeit mit Ihrer Wahl.

Ein weitere Grundsatzentscheidung wird sein: Offene oder geschlossene Treppe?

Betontreppe

Bevorzugen Sie eine geschlossene Treppe aus Beton, mit Tritt- und Setzstufen, der Belag aus Holz oder Stein? In dieser Variante kann nichts zwischen den Stufen durchfallen. Bei Platzmangel kann eventuell auch die Haustechnik oder ein Einbauschrank unter der Betontreppe eingebaut werden.

Offene Treppe

Oder lieber eine offene Treppenkonstruktion? Mit einer Unterkonstruktion aus Stahl mit Stufen aus Holz, Stein oder Glas. Diese Treppe wirkt leicht und lässt viel Licht durch.

Platzbedarf durch exakte Planung

Den für Ihr Objekt optimalen Grundriss finden Sie gemeinsam mit Ihrem Treppenberater. Er wird mit Ihnen in einem ausführlichen Beratungsgespräch erörtern, welches Steigungsverhältnis für die Treppe am bequemsten zu laufen ist und wie breit die Treppe werden soll. In der Regel wird eine Treppe über ein Geschoß mit 14-16 Stufen geplant. Eine minimale Schrittlänge von 63 cm ist dabei zu beachten. (Steigung-Auftritt-Steigung)

Achten Sie bei der Planung ebenfalls auf ein Treppenauge mit einem vernünftig großen Abstand von Treppenlauf zu Treppenlauf, bzw. Podestlauf. Dieser sollte 25 cm oder mehr betragen. Bei ausreichend großem Treppenauge kann das spätere Geländer seitlich an der Treppe montiert werden, was für Sie als Bauherr meist kostengünstiger ist als eine Montage in Holz- oder Steinstufen von oben. Zudem bleibt die Lauffläche der Stufen in voller Breite erhalten. Wird aus gestalterischen Gründen dennoch eine Geländermontage in die Stufen gewünscht, empfehlen wir die Lauffläche etwas breiter zu wählen. In Deutschland beträgt das Mindestmaß für die nutzbare Lauffläche 80 cm, jedoch gilt, je breiter umso bequemer zu gehen. Üblich sind 100-110 cm.

Sie sehen es gibt viele Treppenvarianten, wobei meist die Grundform bereits durch den Architekten vorgegeben wurde. Darüber hinaus stehen Ihnen noch viele weitere Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung, sowie diverse Materialentscheidungen: Stahl, Holz, Glas, Stein

Gibt es Treppenformen die Sie lieber meiden und andere, die Sie bevorzugt gehen? Welche Treppenart bevorzugen Sie? Schreiben Sie uns!

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